Es sind genau die Nachrichten und Menschen, die wir in Situationen wie diesen brauchen. Wenn alles nur mehr zerstörerisch und hoffnungslos erscheint und man einfach an der Menschheit zweifeln will, dann geben sie Hoffnung: die zahlreichen Personen, die nach dem Bombenattentat in Manchester auf einem Konzert von Ariana Grande – wo 22 Personen starben und 59 verletzt wurden, darunter vor allem Kinder – helfen wollten und das auch taten.
Darunter die 48-jährige Paula Robinson, die sich in der Nähe des Unglücksortes befand, die Explosion hörte und all die schreienden Teenager sah, die flüchteten. Gemeinsam mit ihrem Mann versuchte sie so viele Jugendliche und Kinder wie möglich zu beruhigen, führte sie in ein nahegelegenes Hotel, um von dort aus über Social Media und Co die besorgten Eltern zu kontaktieren. Zahlreiche Leute teilten ihre Telefonnummer, um die verängstigten Kinder so schnell wie möglich wieder mit ihren Familien zusammen zu bringen. Mittlerweile sind alle Kinder aus ihrer sicheren Obhut abgeholt worden.
Und noch viele weitere Menschen meldeten sich sofort, um zu helfen: Taxi-Fahrer fuhren Kinder kostenfrei, Personen, die in der Umgebung wohnten, boten Unterkunft, etwas zu essen und zu trinken an oder die Möglichkeit das Handy aufzuladen, um die Liebsten anzurufen und zahlreiche Helferinnen und Helfer waren einfach zur Stelle, um Trost und Umarmungen zu verteilen. Unser tiefempfundener Dank gilt ihnen allen!
