Ein paar Sachen, die Jung-Mütter im Web vermeiden sollten


Was würde man als Jung-Mama ohne Social Media tun? Wir könnten kein Posting mehr aus dem Streichelzoo absenden, wo diese Ziege gerade die Nase unseres Zweijährigen ableckt. Dann einen Facebook-Gruppen-Thread mit der bangen Frage eröffnen, wie wahrscheinlich es ist, dass von der Ziege nun E.Coli-Bakterien übertragen wurden. Du kannst die Meilensteine in der Entwicklung deines Babys markieren und dabei zusehen, wie die Herz-Emojis nur so hereinströmen.

Aber Moment mal! Was hören wir da? Social Media-Sucht führt zu extremer Ablenkung, die unsere Kinder laut dieser Studie bereits im Kleinkindalter spüren und sich deshalb nicht mehr wahrgenommen fühlen, wie sie sollten? Erziehen wir zerstreuter, weil wir ständig am Handy hängen? Nun gut. Es ist vielleicht an der Zeit, mit ein paar Internet-Gewohnheiten zu brechen. Wir empfehlen diese:

#1 Vermeide die Fitmoms auf Instagram

Wenn du einer dieser 337.000 Menschen bist, die sich davon inspiriert fühlt: Unseren Segen hast du. Wir haben auch #goals – wie etwa an einem Tag eine neue Spin-Klasse und am nächsten Tag ein neues Pilates-Workout auszuprobieren. Tägliche Joggingrunden und Yoga mit dem Baby: Auf unserer Liste. Nur leider steht der “Countdown bis zum Kindergarten” aktuell bei “noch 4 Jahre und 3 Monate entfernt”. Womit wir uns unser Fit-Programm zwischen Windeln, Babybrei und kurzen Nächten noch eine Weile abschminken. Und unsere Zeit nicht mehr länger vertrödeln, indem wir Instagram-Accounts dieser superfitten Wundermoms folgen.

#2 Vermeide Flash-Sales (sie sind des Teufels!)

Beende sofort alle Newsletter diverser Online-Shops. Oder hast du gerade wirklich das Geld, das später mal jemanden durchs Studium bringen soll, für eine Bestellung weißer Seidenhosen direkt vom Laufsteg rausgeballert? (Okay. Sie waren vergünstigt….)

#3 Vermeide den Feed der perfekten Supermutter!

Ja, es gibt sie. Die Frau, die drei perfekte Kinder schupft und trotzdem immer wie aus dem Ei gepellt aussieht. Deren Wohnung wie ein Foto aus der “Elle Decor” wirkt und deren Familienurlaube in exotische Länder und nicht ans bacherlwarme Ufer von Jesolo führt. Es hebt deine Laune nicht. Und giftgrüner Neidsabber paart sich nicht wahnsinnig attraktiv mit deinen tiefschwarzen Augenringen.

#4 Vermeide die Gesundheits-Aktivisten im Web

Denke gründlich darüber nach, ob auf deinem Handy-Display wirklich ständig Warnmeldungen wie “Schlafmangel kann Diabetes, Fettleibigkeit und andere Krankheiten auslösen” oder “Hot Dogs verursachen Krebs” aufpoppen sollen (vor allem, wenn deine Zwerge gerade drei davon verdrückt haben). Lass dich nicht verrückt machen!

#5 Vermeide die stylishen Insta-Kids

Das einzige, was du gewinnst, ist die Erkenntnis, dass dein Budget die ganzen Designer-Klamotten für Kinder nicht hergibt. Aber auch die, dass deine Dreijährige ein sehr zufriedenes und glückliches Kind ist, auch wenn sie anders als #toddlebrities keine 3,7 Mio. Follower hat.

#6 Vermeide die #Craftmoms

Du suchst nach spaßigen Aktivitäten, mit denen du den Regentag überstehst? Und schon hängst du stundenlang auf Pinterest und Instagram, wo du die kreativen Genies bewunderst, die ihre eigenen Fantasiedracheneier und Schneestürme im Glas herstellen? Dann, drei Stunden später, rufst du deine Kinder von den iPads weg, damit sie zum Abendessen kommen. Das aus Pizza besteht.


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