Er gehört zu den ganz Großen in Hollywood und er imponiert durch spannende Rollenauswahl und beeindruckende, aber auch intelligente Filme (den Batman-Ausrutscher wollen wir ihm mal großherzig verzeihen). Aber scheinbar hat George Clooney dennoch genug vom Schauspielern und überlegt, ganz damit aufzuhören.
Denn in einem Interview mit The Sunday Times gab er Folgendes zum Besten: “Ich bin schon lange Schauspieler und nun 56. Ich bin nicht mehr der Typ, der das Mädchen abkriegt. Zumindest sollte ich nicht mehr der Typ sein, der das Mädchen abkriegt. Ich habe geschauspielert, um die Miete bezahlen zu können, aber nun hab ich meine Tequila-Firma für eine verdammte Milliarde Dollar verkauft. Ich brauche kein Geld mehr.”
Aber mit diesem bequemen finanziellen Polster will Clooney zum Glück der Filmindustrie nicht komplett den Rücken zukehren, sondern uns mehr an seinem Hirn, als an seinem Gesicht teilhaben lassen: Denn es zieht ihn mehr auf den Regiesessel, als vor die Kamera. Sieben Mal hat er sich darin schon versucht, und in dieser Disziplin werden wir vom zweifachen Vater wohl noch einiges mehr sehen – mit Filmen und Themen, die ihn wirklich begeistern. Womit wir – nach “The Monuments Men” oder “The Ides of March – Tage des Verrats” eigentlich auch sehr gut leben können!

