Woman testet: Zalon – mit Live-Stylisten!


Unser Arbeitsleben ist busy, unsere Freizeit soll sinnhaft eingeteilt werden und gleichzeitig wollen wir aber so fresh wie möglich aussehen. Wo bleibt da die Zeit zum Shoppen? Nicht falsch verstehen, man muss nicht andauernd einkaufen, um gut, gepflegt und modisch auszusehen, aber manchmal möchte man einfach die eigene Garderobe auffrischen, ohne selbst shoppen zu müssen. Wie geht das?

Zalon Test

Mit Personal Shoppern und StylistInnen natürlich! Und da wir in einem modernen Zeitalter leben, geht das natürlich alles auch übers Internet. Zalon ist so ein Service vom Webhandel Zalando: Du legts ein Profil an, sagst, was dir gefällt, was dir nicht gefällt, welche Größe du hast und lässt dir eine Box zusammenstellen. Hierfür verabredest du dich online mit einem Stylisten deiner Wahl und schließlich bekommst du deine neuen Klamotten nachhause geliefert. Das Praktischste dran ist wahrscheinlich das Bezahl-Prinzip: Du zahlst nur, was du behältst, alles andere schickst du einfach zurück!

Zalon haben wir schon einmal getestet, nur funktionierte die Seite damals noch anders. Und diesmal haben wir uns live mit den StylistInnen getroffen. Denn die Zalon-Tour machte im September einen kurzen Halt in Wien. An wenigen Tagen konnte man sich mit den Profis in einem kleinen Pop-Up-Store treffen, sich vor Ort beraten lassen und schließlich eine Box nachhause geliefert bekommen. Ich war dort und habe einen Termin mit der Münchner Stylistin Nadja gehabt. Zuvor hatte sie sich schon mein Zalon-Profil angeschaut und wusste so bereits ein bisschen mehr über mich.

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Ich bekam Sekt, wurde durch den geschmackvollen Pop-Up-Store geführt und probierte einige Outfits. Anhand dieser Outfits stellte Nadja dann auch meine Box zusammen. Ich war beeindruckt, denn sie hatte ziemlich schnell raus, welche Styles mir gefallen und mir immer die richtigen Sachen gezeigt. Wir einigten uns schon vor Ort auf ein bedrucktes Kleid, eine weiße Oversize-Bluse, eine weite schwarze Hose, eine lange Strickweste und auf einen Mantel. Diese Teile -oder besser gesagt- die optimierten Versionen dieser Teile steckten dann auch in meiner Kiste.

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Da gab es noch das bedruckte Shirt mit der Aufschrift ‘Friday I’m in Love’. Eigentlich bin ich total Anti-Textprints, aber als alter ‘The Cure’-Fan konnte ich nur glücklich schmunzeln. Beim T-Shirt, wie auch bei allen anderen Sachen, fiel mir sofort auf, dass die Größen perfekt gewählt waren. Weil ich auch nur ein Opfer der gesellschaftlichen Schönheitsideale bin, mag ich es nicht, wenn ich bei Kleidungsstücken eine Stufe größer kaufen muss. Diese ‘Qual’ hat mir Nadja abgenommen: Manche Sachen sind Größe L, doch wen interessierts, wenn sie mir doch richtig gut stehen?

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Die schwarze Hose, die ich auf allen Bildern trage, war zwar das einzige Teil für meinen Unterkörper, aber dafür echt perfekt gewählt! Wir sprachen beim Treffen davon, wie gern ich eine weite, lange Hose hätte, aber eine, die meine Oberschenkel kaschiert und trotzdem nicht zu weit oben sitzt. Und dieses Teil erfüllte alle Erwartungen!

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Nadja hat es geschafft, meinen Geschmack wirklich gut zu treffen. Die gelbe Bluse hat sie selbst gewählt, die habe ich vorher nicht gesehen: Sie ist senfgelb – eine Trendfarbe -, hat einen exzentrischen Schnitt, ist aber trotzdem sehr stilsicher. Und genau diese Eigenschaften suche ich in Kleidungsstücken: Tragbare Exzentrik.

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Das Kleid hatte ich auch nicht vor Ort gesehen, aber Nadja meinte schon nach einer kurzen Plauderei, dass sie sich das super an mir vorstellen könnte. Doch auch wenn mir der Look, die Länge und der Print sehr gefallen, ist das trotzdem das einzige Teil, das mir wirklich nicht steht. Ich schaue älter und gediegener aus, während meine Hüfte gar sehr in den Vordergrund rückt.

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Aber hey: Von 9 Teilen steht mir eins nicht gut? Das ist eine verdammt gute Quote! Preislich bewegen sich die Teile zwar in einem guten Rahmen, so von 22 Euro fürs Shirt bis zu 140 Euro für den Mantel, aber ich ticke leider anders und dafür kann Nadja nichts: Ich bringe es nur selten über mich, Teile für den vollen Preis zu kaufen. Ich shoppe eigentlich nur, wenn schon Sale ist. Natürlich kenne auch ich das Motto: ‘Kaufe weniger, aber dafür gut’, aber das kann ich nicht. Ich brauche den Rausch des Schnäppchens. Und wer ähnlich wie ich empfindet, für den ist so ein Styling-Service sicher auch weniger geeignet, als für Menschen, die selbst nicht gerne einkaufen, oder einfach eine ausgewählte Garderobe mit wenigen, aber hochwertigen Teilen haben.

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